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Erfolgsstory der Fa. Zimmermann
 

Bei uns, den Zimmermanns aus Walterschlag bei Weitra, hatten zuerst die fleißigen Hühner in Bodenhaltung das Sagen. Doch die Hennen wussten nichts davon, dass viele Verbraucher zu große, zu kleine oder zu dünnschalige Eier nicht wollen. Für den Eigenverbrauch waren die „Ausreißer“ zu zahlreich. So kam der Seniorchef, ein gelernter Bäcker, bereits 1995 auf die zündende Idee: „Wir könnten diese Eier veredeln, in dem wir Nudeln daraus machen“.

Es gab am Markt bereits qualitativ einwandfreie Teigwaren, die aus Italien importiert wurden. Um sich auch als Waldviertler Teigwarenerzeuger am Markt etablieren zu können, mussten die Teigwaren mindestens die gleiche Qualität, oder sogar eine bessere aufweisen. Somit verzichtete man ganz auf chem. Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und chem. Aromastoffe. Man setzte ausschließlich echten österreichischen Hartweizengrieß aus heimischen Mühlen und die hauseigenen Eier zur Produktion ein. Diese Zusammensetzung steht für besonders gute Kocheigenschaften von Nudeln: Sie bleiben auch bei längerer Kochzeit elastisch und formbeständig! Nach dem guten Erfolg und der ständig wachsenden Nachfrage wurde bereits 1997 eine neuer Produktionsstätte und ein größerer Lagerraum gebaut. Es wurde auch schon eine weitaus größere Nudelmaschine angeschafft. Im Jahr 2000 ist die Produktion weiter gestiegen, nicht zuletzt auch durch die neue BIO Produktserie. Somit ist es uns gelungen, Produktionskapazität und Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen und mit Qualität unter den „großen Mitbewerbern“ bestehen zu können.

Wie Nudeln bei uns hergestellt werden
Zimmermanns Teigwaren enthalten ausschließlich hochwertigen Hartweizengrieß aus der Genuss Region Weinviertler Getreide oder Dinkel und Gewürze aus dem Waldviertel. Dazu noch frisch aufgeschlagene  Eier vom eigenen Legehennenbetrieb.
Unser spezielles Geheimnis der Herstellung liegt darin, dass wir völlig auf chem. Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker oder chem. Aromastoffe verzichten. In Zimmermanns Teigwaren werden nur hochqualitative und natürliche Produkte verarbeitet.
Somit ist die Reinheit und der natürliche Geschmack unserer Nudel gewährleistet.

Teigwaren fabrizierte man in früheren Jahren in getrennten und mit viel händischem Einsatz verbunden Arbeitsvorgängen.
Heute wird der von der Mühle ausgelieferte Hartweizengrieß mit den Eiern in einer Knetmaschine zu Teig vermischt. Dieser gekneteter Teig wird dann in der Nudelmaschine mit einem Druck von ca. 160 bar durch Schutzsiebe in die jeweilige Formenmatrize gepresst. Auf der Gegenseite der Formmatrize tritt die fertig geformte und in der Struktur stark verdichtete Teigware aus und wird durch rotierende Messer unter der Matrize in Stücke beliebiger Länge geschnitten. Um ein Zusammenkleben zu vermeiden, wird die Ware durch einen Vortrockner sofort oberflächlich leicht angetrocknet.
Das Trocknen des geformten Teiges ist der letzte und technisch problemreichste Abschnitt der Teigwarenerzeugung. Es kommt in Prinzip darauf an, den Feuchtigkeitsentzug so zu regeln, dass die Teigwaren von „innen nach außen“ getrocknet werden, um innere Spannungen zu vermeiden und zu verhindern, dass später Risse und Sprünge auftreten und somit die Teigwaren beim Kochen zerfallen. Getrocknet wird in einem Temperaturbereich von 50 bis 90 Grad und mit Luftfeuchtigkeitswerten von 50% bis über 80%. Die Produktionszeit beträgt je nach Sorte zwischen 20 und 25 Stunden.
Verpackt wir mit einer geeichten elektronischen Präzisionswaage noch mit der Hand.
Damit sind die Teigwaren fertig für den Verkauf.